Fühlen, was nie da war
Shownotes
Wir können nur fühlen, was wir kennen. Was nie abgespeichert wurde – Fülle, Getragenheit, der eigene Wert – das erkennen wir auch dann nicht, wenn es längst da ist. Wir schauen drüber hinweg, und das nicht, weil wir blind sind, sondern weil das Nervensystem nur sucht, was es kennt.
In dieser Episode:
Warum wir Dinge nicht sehen, die schon da sind Wenn ein Gefühl nie abgespeichert wurde, bleibt es unsichtbar, UNFÜHLBAR – auch wenn es mitten im Zimmer steht.
Das Bewusstmachen als Weg zum Fühlen Nicht eine Übung, sondern eine bewusste Einladung an sich selbst: Was ist durch mich in die Welt gekommen? Was bin ich wert? Und – spüre ich das auch wirklich?
Die Einladung für diese Woche Geh durch deine Wohnung, dein Leben, deine Beziehungen — und schau, was durch dich entstanden ist. Nicht als Liste. Als Gefühl.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ein herzliches Hallo.
00:00:03: Ich freue mich, dass du wieder dabei bist bei einer neuen Folge und heute habe ich ein ganz spannendes Thema was mich selbst schon früher betroffen hat und was sich gerade in meinen Begleitungen auch vermitteln.
00:00:25: Es geht um das Thema fühlen was nie da war.
00:00:32: Was meine ich damit?
00:00:34: Es gibt Gefühle, die kennen wir.
00:00:38: Da wird zum Beispiel Angst vor dem Verlassen werden, Angst nicht genug zu sein auf der anderen Seite Angst zu viel zu sein und diese Gefühlen sind in uns abgespeichert.
00:00:55: Die kennen wir recht gut und manchmal sogar viel zu gut.
00:01:00: Aber es gibt auch Gefühle, die kennen wir nicht.
00:01:06: Die wurden nie in uns abgespeichert.
00:01:10: Die haben wir nie gefühlt oder viel zu selten oder viel too kurz und weil wir sie nicht kennen sehen wir sie auch nicht.
00:01:24: Nicht mal wenn Sie längst da sind!
00:01:29: Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, wie soll ich denn ein Gefühl sehen?
00:01:35: Ich werde dir an meinem eigenen Beispiel gerne erklären.
00:01:41: Bei mir war das das Gefühl von Fülle so... ich kann es auch nennen von Getragenheit, von einem Leben das reicht oder ein Leben dass versorgt und erfüllt ist Und ich meine jetzt nicht im Sinne von Reichtum Millionen, sondern es ist einfach genug und ich bin gut getragen.
00:02:16: Dieses Gefühl kannte ich nicht!
00:02:19: Ich bin aus einem armen Elternhaus und hatte tief in mir die Überzeugung erstens mal Mangel Und daraus schön und versorgt leben, das geht mal nur wenn ich einen Mann kennenlerne der das mitbringt.
00:02:44: Weil ich das alleine nicht kann weil ich das nicht bin.
00:02:51: So jetzt komme ich zu diesem entscheidenden.
00:02:55: Wenn wir ein Gefühl nicht kennen also wirklich nicht kennen, weil es nie in uns angelegt worden ist.
00:03:04: Dann sehen wir die Dinge nicht, die dieses Gefühl bestätigen würden auch wenn die Dinge schon da sind!
00:03:14: Auch wenn das Gefühl schon da ist.
00:03:17: aber wir haben im Moment null Bezug dazu.
00:03:24: Wir schauen darüber hinweg und jetzt nicht weil wir wirklich blind sind sondern Weil das, was wir fühlen können nur das ist was wir kennen.
00:03:38: Und unser Nervensystem sucht in erster Linie immer das Vertraute und wenn wie bei mir Mangelvertraut ist dann sieht einfach mein Nervenystem den Mangel und überall.
00:03:57: Fülle ist dann einfach unsichtbar selbst wenn sie mitten im Zimmer oder mitten in der Wohnung steht.
00:04:08: Wie kam ich da drauf?
00:04:10: Ich habe eines Morgens, es ist schon ein paar Jahre jetzt her, hab' ich eine Gruppe gehabt und da bin ich jeden Morgen rein, ich habe jeden morgen mein Live gemacht irgendwas, das kann ich jetzt gar nicht mehr so genau sagen.
00:04:27: Aber ich bin zu dem hingekommen dass sich meine Teilnehmer aufgefordert haben.
00:04:33: könnt ihr was ihr glaubt zu sein?
00:04:36: Könnt ihr das richtig fühlen?
00:04:40: und auf dessen habe ich ein Beispiel einfach gesagt ja guckt einfach mal was um euch herum ist und schaut mal was ihr wahrnehmen könnt was ihr sehen könnt.
00:04:53: gibt es Dinge Gibt es etwas, was ihr so richtig fühlen könnt?
00:04:59: Ich bin dann da so gesessen und habe mir gedacht, ja Wahnsinn!
00:05:01: Das kann ich jetzt gleich mal selber machen.
00:05:04: Dann hab' ich einfach... Ich für mich einfach den Begriff mal Fülle genommen.
00:05:11: Und dann habe ich so gemerkt Ja nee also fülle... Ich fühle einfach keine Füllen.
00:05:17: Und dann bin ich aber draufgekommen Dass ich mal schauen muss Was könnte in mir denn ein Gefühl Von Fülle, außer ich habe mir meinen Bauch voll gegessen.
00:05:31: Was in mir aktiviert auch dieses Gefühl von Füllen?
00:05:35: Also wo spürte ich ein Gefühl von füllen?
00:05:40: und dann hab' ich so rum geschaut und habe erst einmal gemerkt, im Grunde nichts!
00:05:47: Und dann aber in diesen Reflektieren ist mir erstmal rein vom Verstand her bewusst geworden alles was hier in meiner Wohnung steht.
00:06:00: Ausnahmslos alles ist, was ich nach meiner Trennung... Nach meiner... Ja!
00:06:09: Nach meiner Trenchung, nach meiner Scheidung ist alles neu, ist alles von mir in diese Wohnung hereingebracht und dann habe ich einfach so durch meine Wohnung geschaut.
00:06:23: Ich hab so zwei Etagen Und ich habe mir jeden einzelnen Gegenstand bewusst angeschaut.
00:06:31: Zum Beispiel meinen chinesischen Schrank, den habe ich schon ganz lange.
00:06:37: und dann hab' ich auch erkannt, wow zu diesem Schrank habe ich ein Gefühl!
00:06:44: Was habe ich für einen Gefühl?
00:06:46: Ich habe mit diesen chinesischem Schrank vor fast siebenundzwanzig Jahren gekauft als ich schwanger war mit meinem vierten Kind, meiner jüngsten Tochter.
00:06:59: Und natürlich verbinde ich mit diesem Schrank jetzt erst einmal eine richtige Liebesenergie!
00:07:08: Ich habe eine richtige liebesenergie weil ich den ganz einfach immer gekoppelt mit meiner Jüngstentochter sehe.
00:07:16: und dann ist mir aber bewusst geworden... damals gekauft und für mich war das damals ein Heidengeld, sechshundert Euro für diesen Schrank auszugeben.
00:07:31: Und wo ich dann zu diesem Zeitpunkt vor diesem Schrank gestanden bin habe ich mir gesagt ja Wahnsinn!
00:07:38: Ich habe mir diesen Schrang gekauft.
00:07:44: Der ist doch nicht gekommen den hat mir kein Ehemann gekauft der hat mir niemand geschenkt den hab ich mir gekauft.
00:07:52: Und da hatte ich schon mal so, wow!
00:07:54: Ich, das ist doch mich gekommen.
00:07:57: Aber dann habe ich noch meinen Ess-Tisch, meine Essecke zum Beispiel, dann meine Bilder an der Wand und ich hab' mich dadurch natürlich noch intensiver gefragt ja und woher kommt das alles?
00:08:15: Wer hat das alles hier jetzt in diese Wohnung gebracht?
00:08:22: Also zu ninety-fünf Prozent, manche Dinge sind geschenkt.
00:08:25: Das waren Geschenke!
00:08:27: Aber... Zu ninety-five Prozent war jedes Mal die Antwort durch mich.
00:08:36: Durch meine Arbeit.
00:08:38: Durch mein Wissen.
00:08:40: Durch das wie ich Menschen begleite.
00:08:44: Durch dass was sich einfach kann aber Positives aber Und das ist jetzt der entscheidende Punkt.
00:08:55: Es hat nichts gebracht, das Ganze nur zu denken!
00:09:00: Ich musste es wirklich fühlen und das kann ich nicht mit dem Verstand.
00:09:06: Ich kann meinem Verstand mir alles Mögliche vorgaukeln aber das rutscht nicht in mein Unbewusstes runter.
00:09:14: Das rutscht nicht in mich hinein so wie früher Aussagen die den Mangel bestätigt haben, reinkommen.
00:09:22: Ja ich kann mir das nicht leisten weil... Ich habe kein Geld!
00:09:26: Weil ich arm bin, weil ich nicht zu viel Geld habe und deswegen es kommt wirklich auf dieses Fühlen an.
00:09:37: also ich hab mein Schrank angeschaut und habe ihn wirklich gefühlt so wie ich gerade gesagt habe was hat er gekostet?
00:09:45: Wow, sechsehundert Euro.
00:09:46: Was steckt da drinnen?
00:09:48: meine Liebe mit meiner Tochter koppelt.
00:09:53: Was habe ich alles dafür gegeben, damit dieser Schrank bei mir da in der Wohnung steht und das um mich jetzt schon siebenundzwanzig Jahre begleitet?
00:10:07: Und dann eben ja, dass bin ich!
00:10:10: Das ist doch mich in die Welt gekommen ohne jemanden, der das trägt.
00:10:17: Ich trage es wirklich selbst.
00:10:20: Dann etwas, ich könnte jetzt ja sagen Ja da war ich verheiratet.
00:10:24: Der Verstand weiß er dann immer sofort einen Einwand.
00:10:27: der Verstand sagt Ja war es sehr verheilratet!
00:10:29: Dann konntest du das ja ausgeben weil Du hattest ja einen Mann der auch das Leben mitgetragen hat.
00:10:36: Ja kann ich meinem Verstand beipflichten aber gerade hier wo ich jetzt meinen Podcast aufnehme ist Ich sitze an meiner S-Ecke in meiner S Ecke und diese S Ecken liebe ich auch.
00:10:52: Ja, warum?
00:10:54: Ich liebe diesen großen dicken Eichentisch!
00:10:58: Ich weiß noch wie sich diese zwei Männer die den geliefert haben, wie sie sich abgerackert haben ihn hier hochzuschleppen weil er ging gar nicht in Aufzug und ich habe mich so gefreut mit jedem Stockwerk den die geschafft haben diese schwere Tischplatte hier hochzuwuchten.
00:11:20: also ich liebe diesen Esbereich, ich liebe diese Bank.
00:11:25: Ich liebe die Stühle!
00:11:27: Ich liebe den Tisch.
00:11:29: Warum?
00:11:30: Weil ich einfach sehe welcher Menschen hier schon gesessen sind wenn ich mein Retreat gebe was ich dann auch bei mir in der Wohnung mache Veranstalter im Winter wie meine Family hier sitzt, meine Kinder mit ihren Partnern.
00:11:48: Wie Freunde hier sitzen wenn wir Frühstücken oder ich gekocht habe?
00:11:53: Ich verbinde auch mit dem eine Menge und der Schöne ist ganz einfach dass für mich das jetzt nicht ein dahergelabertes Dankbarkeitsritorales Das ist das bewusste Nahelbringen von Gefühlen, die bei mir vorher noch nie abgespeichert waren.
00:12:26: Und damit es sich jetzt abspeichern und abgespeicherd werden kann!
00:12:34: Also es ist kein Tisch und keine Bank wo ich einfach gesagt habe naja der tut schon des reicht schon.
00:12:42: nein Ich habe mir ganz bewusst diesen Tisch diese Bank und diese Stühle ausgesucht.
00:12:49: Und ich bin mit denen wirklich, mit diesen Möbelstücken richtig verbunden!
00:12:57: Ich möchte dich jetzt einladen, dasselbe zu tun – einfach in deinem Bereich.
00:13:03: Vielleicht ist es bei dir nicht das Thema Fülle, vielleicht ist es beim Thema Wert.
00:13:12: Wenn du dich zum Beispiel nicht wertvoll fühlst dann fragt Dich Hey, was bringe ich wertvolles als Freundin mit?
00:13:23: Was gebe ich dort Wertvolles alles hinein wo ich arbeite egal ob angestellt oder du bist selbstständig.
00:13:41: da ein Gefühl wahrnehmen kannst.
00:13:50: Also, kannst du da was fühlen?
00:13:55: Was bedeutet das für dich?
00:13:58: Dass diese eine Freundin dich immer wieder anruft wenn es ihr schlecht geht!
00:14:04: Du bist für sie so dieser Auserwählte.
00:14:09: Was sagt das über deinen Wert
00:14:11: aus?!
00:14:13: Und mir geht es jetzt nicht darum, dass dich einfach eine Freundin immer anruft und ihren Ohr abkaut und wieder und wieder ihr Zeug labert.
00:14:20: Nein ich meine einfach wirklich diese Freundin die weiß sie kann sich bei dir melden!
00:14:28: Da geht's auch nicht über deinen Marktwert sondern über deinen Wert als Mensch und schau ob du das fühlst was dir da so einfällt oder ob du es nur siehst.
00:14:45: Und beides ist vollkommen in Ordnung, wenn du's noch nicht fühlst... ...ist das egal!
00:14:50: Das macht jetzt momentan nichts aber du machst es dir jetzt erst einmal auf jeden Fall bewusst Du holst es mal rein Denn mit der Zeit ist es natürlich gut und wichtig dass du ein Gefühl dafür bekommst und das kommt.
00:15:07: Das kann ich wirklich sagen Denn genau da liegt halt auch der Unterschied.
00:15:12: Zehen reicht nicht!
00:15:15: Wir müssen es fühlen dürfen, müssen uns erlauben es zu fühlen.
00:15:23: Einfach dass du selber fühlst dieses.
00:15:27: Nein ich bin echt absolut wertvoll egal für wen Freunden Kunden Kundinnen Für deine Eltern Für die Firma.
00:15:41: und das braucht manchmal einfach eine bewusste Einladung an uns selbst.
00:15:47: Und da meine ich jetzt keine esoterische Floskel, um.
00:15:50: ich erlaube mir das und ich lade mich dazu ein ja so sondern wirklich schaust ganz einfach ganz pragmatisch ganz ehrlich an weil was noch nie abgespeichert wurde kann immer noch abgespeicher werden Denn unser Nervensystem ist absolut lernfähig.
00:16:16: Wir sind lernfähig!
00:16:18: Nicht nur durch Verstehen allein, sondern durch das Fühlen und durch das bewusste Nahelbringen von dem was wir noch nicht kennen.
00:16:30: Meine Einladung an dich geh entweder durch deine Wohnung oder durch dein Leben und schau was durch Dich in die Welt gekommen ist.
00:16:44: Nicht als Liste, sondern als Gefühl!
00:16:50: Was ist das Wert?
00:16:53: Was bist du wert?
00:16:58: Fühl es!
00:17:01: Alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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